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Last update: 2010.09.07, 13:56
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Merck will Millipore übernehmen

Die Merck KGaA hat bekannt gegeben, das amerikanische Life Sciences-Unternehmen Millipore übernehmen zu wollen. Gemeinsam mit dem Portfolio an Lösungen, das Merck schon jetzt der Pharmabranche anbietet, könnte mit diesem Markt ein Umsatzvolumen von 2,1 Mrd. Euro entstehen.


Karl-Ludwig Kley (Merck KGaA) möchte durch die Übernahme von Millipore das Angebot für die Biopharma-Industrie abrunden. © KGaA

Einer Aussendung zufolge ist Merck bereit, für alle ausstehenden Millipore-Aktien 107 US-Dollar pro Aktie zu bezahlen, dies entspricht einem Transaktionsvolumen inklusive Nettoverschuldung von rund 5,3 Mrd. Euro (7,2 Mrd. US-Dollar). Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, spricht davon, dass die beiden Unternehmen hervorragend zusammenpassen und gemeinsam in der Lage sein würden, die gesamte Wertschöpfungskette für Pharma- und Biopharma-Kunden abzudecken.

Nach Martin Madaus, Chairman, President und CEO von Millipore, zeige die Vereinbarung, wie wertvoll die Millipore-Marke sei und spiegle den Wert wider, der für die Stakeholder geschaffen worden sei. Der Verwaltungsrat von Millipore und die erforderlichen Gremien von Merck haben der Transaktion zugestimmt. Der erfolgreiche Abschluss der Transaktion steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Millipore-Aktionäre.


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